Mittwoch, 28. April 2010

Kein Grusel im Kabinett

Ich gebe zu: ich mag keine Liebesgeschichten/-filme/-hörspiele.

In der Reihe Gruselkabinett gab es bereits ein paar (wenige) Nummern, die sich nicht so richtig in die Reihe einfügten wollten d.h. wenig mit Grusel zu tun hatten, wie z.B. Nr. 28/29 (Der Glöckner von Notre-Dame). Aber mit Nr. 40/41 ist überhaupt kein Grusel in Hörweite.

Der erste Teil (#40) beschäftigt sich nur mit der 'Heldin' - erst im zweiten Teil (#41) taucht das namensgebende Kloster auf bzw. die Handlung wird dorthin verlegt.

Alle Sprecher leisten ohne Frage hervorragende Arbeit, aber ich habe vom Inhalt - der Serie - her etwas völlig anderes - nämlich Grusel - genau wie die letzten Folgen in der Reihe - erwartet.

Die Autorin des Romans, auf dem das Hörspiel bassiert - Jane Austen - war mir bis dato völlig unbekannt. Sie schrieb vor allem Liebesromane, diese Genre ignoriere ich immer. Wie gesagt, ich mag keine Liebes-was-auch-immer. Aber die Beschreibung der Doppelfolge klang vielversprechend.

"Northanger Abbey" soll(te) wohl eine Parodie auf Schauer-Romane sein (?) bzw. war von der Autorin als solche gedacht - ich würde behaupten, gerade deswegen wäre "Northanger Abbey" in der Reihe "Titania Special" vielleicht besser aufgehoben gewesen; die Nummern 40 und 41 der Serie Gruselkabinett sind auf jeden Fall keine Grusel-Hörspiele.

Weiterhin gibt es Punktabzug für die Tatsache, dass - im Gegensatz zu den letzten 39 Nummern - die Tracks nicht benannt sind, es gibt hinter der CD beider Nummern nur den einen Hinweis/Werbung auf 4 ältere Nummern des Gruselkabinetts, aber nicht wie sonst Namen für die einzelnen Tracks.

Ich vergebe 2 von 5 Sternen.

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