Sonntag, 23. September 2012
Bhutan - Urlaub? Teil 1
Für mich unfreiwillig, auf nach Bhutan, mehr oder weniger (für mich:weniger) Nach Jetag bin ich völlig k.o. Es sind immerhin +5 Stunden - jetzt ist es in D kurz nach 10:30, hier aber schon 15:30.
Was gibt es von Tag 1 zu berichten? Ich kann schon keinen Reis mehr sehen. Die Höfflichkeit, die den Touris entgegengebracht wird,ist für mich aus der Servicewüste Deutschland *sehr* ungewohnt.Beim kleinsten Wunsch verbeugt der Kellner/Ober sich, derdie Security, die aussieht, als hätte sie ein 12stundenschicht hinter sich,ist trotzdem höfflich etc, aber Einheimische werden nicht ganz so zuvorkommend behandelt. Wie dem auch sei nach<24 stunden,nur in bangkok will ich schon wieder zurück nach Europa/Deutschland.
Freitag, 22. Juni 2012
FarCry - das Hörspiel zum Videospiel
Zuerst das Allerwichtigste: dieses Hörspiel hat nichts mit dem Uwe Boll-Film "FarCry" zu tun, sondern basiert auf dem orginalen PC-Game FarCry von Crytek, und nicht der stark abgeänderten XBOX/XBOX360-Version (hier erhält Jack Carver bzw. der Spieler etwa Spezialfähigkeiten wie z.B. Nachtsicht). Für die Story gäbe es keinen Oskar oder Golden Globe, aber dieses Hörspiel will vor allem eins: Entertainment sein; ein "Low-brainer". Und die Umsetzung ist richtig gut, selbst die kleinste Nebenrolle wurde mit einem bekannten Synchronsprecher besetzt. Die Hauptrolle Jack Carver wurde von Thomas Nero Wollf (Hugh Jackman) übernommen, den Erzähler übernimmt Manfred Lehmann (Bruce Willis).
Die Easterggs und Anspielungen ["Eine Basis, wie man sie aus jedem zweiten 'Killerspiel' kennt"; Jack Carver trifft ein ganz bestimmtes Team von 4 (gealterten) Söldnern; ein Söldner der unter der Dusche singt] machen dieses Hörspiel sehr hörenswert.
Sehr schade finde ich, dass das Cover Till Schweiger - der im Uwe-Boll-Film Jack Carver mimte -zeigt, und nicht das Cover des PC-Games.
Die Easterggs und Anspielungen ["Eine Basis, wie man sie aus jedem zweiten 'Killerspiel' kennt"; Jack Carver trifft ein ganz bestimmtes Team von 4 (gealterten) Söldnern; ein Söldner der unter der Dusche singt] machen dieses Hörspiel sehr hörenswert.
Sehr schade finde ich, dass das Cover Till Schweiger - der im Uwe-Boll-Film Jack Carver mimte -zeigt, und nicht das Cover des PC-Games.
Das soll ein RPG sein?
Computer- und Videospiele mit Lizenzen bekommen immer schlechte Bewertungen; es gibt auch Ausnahmen The Witcher 1 & 2 und natürlich beide BATMAN-Games, auch die LEGO-Spiele sind eine Erwähnung wert.Ich kenne bis jetzt nur die ersten beiden Folgen der TV-Serie, bin von der Welt von "Das Spiel von Feuer und Eis" enttäuscht. "Game of Thrones" für die XBOX360 ist für mich eine wirklich große Enttäuschung; ich wollte (wiedereinmal) ein "klassisches" Rollenspiel für die XBOX360. "Game of Thrones" ist aber mehr ein Action-Adventure mit vielen Rollenspiel-Elemente (Punkte verteilen, Ausrüstung anlegen etc.). Ich kann mich mit keinen der beiden Hauptcharaktere - Mors und Alester - richtig anfreunden, sie wirken beide nicht besonders sympatisch (auf mich). Das liegt auch dran, dass es nur ein festes Gesicht für Mors bzw. Alester gibt. Hier ist BioWare Vorreiter: ein offizielles Gesicht für den Hauptchrakter, aber man hat trotzdem die Möglichkeit, den (Haupt)Charakter zu individualisieren.
Die sehr langen Dialoge, teils gelangweilt (und genervt) vorgetragen, werden schnell langweilig. Übrigens: das Game hat die Buch-Lizenz und nicht die Lizenz der TV-Serie, auch wenn die Original Synchronsprecher der TV-Serie die jeweiligen Charaktere sprechen; in den Optionen im Hauptmenü kann die Text-Sprache auf Englisch ebenso wie die Sprachausgabe geändert werden. Ich empfinde, ich bin jetzt bein 12. von 15. Kapiteln, die Geschichte des nicht allzu spannend, eher im Gegenteil, sie ist sehr vorhersehbar und um Homer J. Simpson zu zitieren: "Laaangeweilig" (das ist natürlich nur mein persönliches Empfinden). Die Nebenquests sind belanglos und viel selten. Die Welt wirkt leer und steril; man kann sich nur mit festgelegten NPCs unterhalten, und nur während einer (bestimmten) Quest. Sonst stehen Stadtbewohner und andere NPCs einfach nur rum und unterhalten sich zwar, diese Gespräche werden immer wieder wiederholt. Das Game wurde mit Geldern der EU mitfinanziert, anscheinend aber nicht besonders viel, dass sieht man an der Grafik. Ja, die aktuelle UNREAL-Engine wird genutzt, aber der erste Teil von MASS EFFECT sieht besser aus. Die Grafik, vor allem die Gesichter und Haare der Chrakteremodelle ist richtig *schlecht*.
Noch ein paar Anmerkungen zum Gameplay: Mors hat einen Hund, den man direkt steuern kann, und zwar in Ego-Perspektive; diese Sequenzen haben schnell mich genervt. Der taktische Anteil der Kämpfe (die teils in Echtzeit, teils rundenbassiert ablaufen) ist nicht der Rede wert. Verschiedene Waffen (Dolch, Schwert, Axt usw.) sollen auf die Rüstungsarten (leicht, mittel und schwer) unterschiedlichen Schaden machen, dies fällt aber kaum ins Gewicht. Ein Charakter in schwerer Rüstung läuft gleich schnell (oder langsam) wie einer in leichter oder mittlerer. Noch eine Kleinigkeit: Alester ist ein Feuerpriester - trotzdem kann man den "Charakterzug" (am besten mit den Perks in Fallout 3 vergleichbar) "Angst vor Feuer" auswählen, sowas zerrt an der Atmosphäre. Anmerkungen zur Spielzeit (netto): 30 - 40 Stunden.Vielleicht ist Game of Thrones beim zweiten Durchspielen, wenn man über die Grafik hinwegsieht, besser; ich werde aber das Game nach dem ersten Spiel-Durchgang zur Seite legen.
Grafik: 2/5
Sound inkl. Sprache/Musik: 3,5/5
Gameplay: 2,5/5
Spass: 3/5
Steuerung: 4 /5
Insgesamt 3 von 5 Sternen; Fans können 1 Stern dazu rechnen.
Donnerstag, 26. Januar 2012
Distant Worlds PCCD
Ich bin durch Zufall auf das PC-Game "Distant Worlds" gestoßen, und habe es auch dann sofort bestellt, weil ich endlich ein neues Game wie das legendäre Master of Orion II haben wollte.
Bin aber sehr enttäuscht. Keinerlei Sprachausgabe im Jahr 2012 (oder besser gesagt: 2011). Wirklich Null. Nicht mal ein "Bestätigt", wenn ich einem Scout-Schiff befehle, in ein neues Sonnensystem zu fliegen. Kein "Neue Kolonie gegründet". Die Grafik ist nicht der Redewert, ich habe irgendwie das Gefühl, hier wurde ein Browser-Game als Single-Player Game getarnt, es sieht auf jeden Fall so aus. Und das Game braucht gerademal 600 MB Festplattenspeicher. Und nutzt eine CD-Rom (!) als Medium. Die CD muss beim Spielen nicht im Laufwerk liegen.
Ich habe es bis jetzt noch nicht hinbekommen, ein Kolonieschiff zu bauen. Geschweige denn eine neue Kolonie zu gründen.
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